Im Jahr 1924 werden die Grundlagen für die anthroposophisch orientierte Heilpädagogik gelegt: In diesem Jahr hält Rudolf Steiner in Dornach den ersten Heilpädagogischen Kurs, in dem er eine neue Perspektive im Umgang mit Menschen mit Behinderungen vorstellt: Es geht darum, jedem Menschen – ob alt oder jung, gesund oder krank – mit Würde und Respekt zu begegnen. Und damit zutiefst menschlich. Daraus entsteht eine neue weltweite heilpädagogische Bewegung. Die erste Einrichtung dieser Art entsteht noch im selben Jahr als «Heil- und Erziehungsinstitut für Seelenpflege-bedürftige Kinder Lauenstein e.V.» bei Jena, kurz darauf werden auch Kinder mit Behinderungen am Sonnenhof (Teilbereich des Klinisch-Therapeutischen Instituts in Arlesheim, Schweiz) aufgenommen. Heute gibt es alleine in Deutschland über 200 heilpädagogische Einrichtungen.

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