Seit 1925  erforscht die Ärztin Dr. Margarethe Hauschka auf Anregung von Dr. Friedrich Husemann, Facharzt für Psychiatrie, die heilsame Wirkung der aus Tonerde geformten Platonischen Körper, die auch heute noch in der Friedrich-Husemann-Klinik, Fachkrankenhaus für Psychiatrie und Psychotherapie, in weiterentwickelter Form angewendet werden.

Ab 1940 dann der nächste Meilenstein: In der  Heilpädagogik und der Arbeit mit Jugendlichen in einem Industriebetrieb sammelt der Bildhauer Siegfried Pütz Grunderfahrungen mit der therapeutischen Anwendung von rezeptiv eingesetzten Holzreliefs und verschiedenen Formen der Bildhauerei sowie des plastischen Gestaltens mit Tonerde. Ab 1970 werden dazu neue plastische Übungen entwickelt, die auch heute noch erfolgreich angewendet werden können.

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